< zurückblättern Inhalt vorblättern >

gemacht wurde; ehe nun die Garde abtrat ritt ein hoher Stabsoffizier zu dem Kommandanten und stattete ihm seinen Dank ab; sonach wiederfuhr den Chemnitzer Schützen die größte Ehre. Bei einer dieser Kompanien war der Bruder des Herrn Landrichter Röber in Grünberg Flügelmann, welcher, als Napoleon durch Chemnitz reiste auf Wache vor demselben stand und jetzt noch lebt.

            1813 war wenig, den das Kriegsjahr hatte sehr viel Nachteil, und durch Krankheit war mancher mit Tode abgegangen.

            1814, nach Beendigung des Krieges, wurde die Gesellschaft etwas stärker.

            1815 wurde Herr Ferdinand Rümmler Hauptmann; allein sowohl im vorgenannte, als auch im Jahr 1816 war Teuerung, und dadurch wurde auch Stillstand bei den Bürgerschützen.

            1817 erging ein neues Mandat, dass in allen Städten Schützengesellschaften errichtet werden sollten. Da in Stadt Schellenberg schon eine solche bestand, erhielten dieselben von nun an ein Freibieräquivalent von 12 Taler. Alle Schützengesellschaften mussten sich nach der Dresdner Nationalgarde einkleiden, was Vorschrift war. Als der Kaiser Napoleon 1807 von Bautzen au nach Dresden kam, war dieselbe schon ohnweit Dresden aufgestellt.

            1820 wurde der Amtslandrichter Rötzel Hauptmann.

            1823 Herr Schlossermeister Wagner.

            825 Herr Amts-Kopist Johann David Wilhelm Hänig. In der Zeit von 1817 bis mit 1828 musste jeder, der Bürger wurde, Schütze werden, was aber mit dem Jahre 1828 wieder aufhörte.

            1835, den 31. Dezember, wurde der Herr Bürgermeister Kindermann Hauptmann.

            1836 wurden viele Verbesserungen getroffen; der Schießplatz wurde verschönert, Bäume angepflanzt, und überhaupt viel Aufwand gemacht. Es war aber auch eine schöne Zeit, denn alle Hände waren beschäftigt, und diese Zeit war durch den neuen Zollverband entstanden.

            1843 wurden die Schellenberger Schützen nach Oederan eingeladen, weil dort das neue Schießhaus eingeweiht wurde.

            1844 wurde die Kompanie durch Jäger vermehrt. Den 24. August wurden die Schellenberger Schützen nach Chemnitz eingeladen, weil ebenfalls ein neues Schießhaus eingeweiht werden sollte. Gegen 14 Kompanien und 18 Deputationen waren zugegen. Die Aufnahme war großartig.

            1845 wurde der Kompanie eine neue Fahne von den

286

< zurückblättern Inhalt vorblättern >